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Gästebuch (bis 28.01.06)
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Beseelt von fastnächtlichem Geist und in Sorge um die Erhaltung des heimischen Brauchtums wurde drei Tage vor Beginn der Fastnacht 1968/1969 am 08.11.1968 der Zinken Brandenberg, unter der Regie der Todtnauer Narrenzunft, gegründet. Der damalige Zunftmeister Edmund Keller überbrachte die Gründungsurkunde und stand als "närrische Hebamme" tatkräftig zur Seite. Gründungsmitglieder des Zinken Brandenberg: Walter Binder (Zinkenvogt) Kurt Wenzl (Vize-Vogt) Richard Riesterer (Kassierer) Josef Kunz (Schriftführer) Willi Andre´ Gerhard Lorenz Hans Harter Theo Krutz Heiner Kiefer Gründungsmitglieder der Narrenzunft Todtnau: Edmund Keller als damaliger Zunftmeister, sowie die Zunfträte Siegfried Buck, Hermann Laufer, Paul Kiefer, Bernhard Gerspacher, Manfred Schäfer.
1969 wurde die Schaffung eines Narrenhäs in Angriff genommen, welches am 30.Januar 1971 im Hotel Silberberg vorgestellt werden konnte. Ebenfalls ein enormes Arbeitspensum müssen die Wagenbauer seit Anfang an bestreiten. So wurde 1976 ein Tieflader gekauft und restauriert. Nun hatte man eine eigene Ausgangsbasis und brauchte sich keinen Wagen mehr auszuleihen. Dieses Gefährt hielt dann 8 Jahre das teilweise nicht unerhebliche Gewicht der Darstellungen aus, bis er im 9ten Jahr während des Rosenmontagumzuges in Todtnau seinen Geist aufgab. Glücklicherweise konnte dieser noch einmal repariert werden und diente weitere 5 Jahre. Im Jahre 1990 kaufte man einen Heuladewagen der für die Zwecke der Dilldappen umgebaut wurde. Dank enormer Arbeitseinsätze der Mitglieder konnte der Wanderpokal der Narrenzunft Todtnau 1985 und 1992 in das Vereinslokal geholt werden ("für immer und ewig"). Um den Faiße Donschdig noch attraktiver zu machen, wurde ab 1985 ein ca. 1 1/2 stündiges Programm, zu einem meist Fernseh - abhänigen Thema, aufgebaut, das natürlich einige Mitglieder schon lange vor der Premiere auf Trab hält. Am 01.02.1987 fand noch vor einem Narrentreffen eine Taufe statt. Dieser Taufe ging eine weitere schwere Geburt voraus. An etlichen Abenden wurden ca. 120m Strohzopf geflochten und 300m Wolle zu einem Bommel verarbeitet, um endlich einem angemessenen Transportwagen für Konfetti und Getränke an Umzügen bei Narrentreffen zu haben. -" Schlurpie " , ein überdimensional großer Strohschuh auf Rädern- . Herausragendes Ereigniss in der Vereinsgeschichte war bis heute das 20-jährige Jubiläum mit einem Guggenmusik - Festival, beim eigenen "Winterfest" im Wasserloch. Das Kurioseste an diesem Jubiläumsfest war sicherlich, dass das Fest im Januar 1988 in einem Festzelt stattgefunden hat. Trotzdem war das Festzelt an allen drei Tagen mehr als voll besetzt. Zu diesem Anlass stellten die Dilldappen selbst die größte Guggenmusik mit 100 Mann auf die Bühne. Im Jahre 1993 kann der Zinken auf Ihre 25-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken, wobei manch einem der Glanz in den Augen steht, wenn er an die Hemdglunkiumzüge mit anschleißendem Tanz denkt. Einer sehr großen Beliebtheit erfreut sich immer noch der Kinderumzug am "Fasnet - Zischdig " mit Abfütterung sämtlicher hungriger Mäuler, mit Würsten aus dem großen Kessel. Beide Umzüge erscheinen noch glanzvoller durch die Mitwirkung der Trachtenkapelle Brandenberg, welche sich mit der Kostümierung dem Motto des Wagen anpaßt, und so das gesamte Bild abrundet. Ebenfalls der Brauchtumspflege dient das "Schiebeschla", bei dem am Samstag nach der Fastnacht der Winter ausgetrieben werden soll. Hier wird auch ein "Schiebe - König" und eine "Schiebe - Königin" ermittelt. Holzscheiben werden in einem Feuer angeglüht und mit Hilfe eines Stocks von einem Abhang so weit als möglich ins Tal geschlagen. Der Vereinspflege und der Kameradschaft unter den heutigen Mitglieder dienen auch eine alljährliche Nachtwanderung und ein Ausflug, sodass keine Langeweile entsteht. Mit dabei sind auch die Kinder, damit der Nachwuchs gleich richtig in den Verein einwächst. Am 23./24.Januar 2004 feierten wir unser 35-jähriges Jubiläum im Skistadtion in Fahl, es war ein schönes und gemütliches Fest, lange werden wir uns an dieses noch erinnern können. die nächste Jubiläums- Feier stand im Jahre 2008 an, auch hier hatte der Zinken zum 40-jährigen Jubiläum sich was besonderen einfallen lassen. Wir feierten am 25+ 26.Juli (also mitten im Sommer) eine Beachparty mitten in Brandenberg. Wieder einmal war es etwas besonderes so daß der Zinken Brandenberg in alle Munde kann und von sich Reden machte. Der Erfolg war aus hier riesig sodaß wir allen Besucher, Gönner und Sponsoren nur - DANKE - sagen können.
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